Hunde sind die besten
Freunde des Menschen aus dem Tierreich. Wir wissen dies! Und auch dies:
Hunde bellen und beißen, sie können auch den Menschen gefährden.
Darum verstehen wir die Angst vor manchen Hunden. Wir haben sie auch.
Verbrecher machen Schlagzeilen,
über brave Menschen schreibt man nicht. Bei Hunden ist dies nicht
anders. Deshalb ist von "Mörder-" und "Kampf-Hunden" viel zu lesen
und darum auch von Leuten, die sich sofort lauthals für mehr "öffentliche
Hundesicherheit" einsetzen, den Maulkorb, Hunde-Führerschein, die
Vorschrift, höhere Strafe und Hundesteuer fordern. Es ist ihr Geschäft.
Nur, leider, mit Vorschriften und strengeren Gesetzen ist es nicht getan.
Dadurch gibt es keinen Täter weniger bei Mensch und Hund. Der Beweis:
Gewalt und Kriminalität nehmen zu. Gerade deshalb haben immer mehr
Menschen Angst vor Menschen und manche auch vor Hunden. Der Hund ist wie
sein Herr!
Der Hund ist dem Menschen
ausgeliefert. Wer also macht Angst, ist Gefahr, ist verhaltensgestört,
H e r r oder H u n d ?
Wissenschafter beschäftigen
sich auch mit Verhaltensstörungen bei Hunden und ihren Ursachen. Sie
erklären, daß die Bedeutung des sozialen Umfeldes, also die
des Menschen, für jede Hundeentwicklung entscheidender ist, als die
erbliche Veranlagung. Das Hundeverhalten wird manipuliert und die Aggressivität
gegen Menschen von diesem sozialen Umfeld ausgelöst.
Der "Kampfhund" wird
nicht geboren, sondern von Menschen dazu gemacht, und dies gilt auch für
den Angstbeißer oder nervösen Kläffer. Auch davon gibt
es immer mehr. Sicher, der mächtige Hund ist kräftiger, sein
Biß ist gefährlicher aber nicht deshalb ist er "Kampfhund".
Dazu kann auch der kleinere Hund Gemacht werden.